24.03.2020

Umarmungen in Zeiten von Corona

Mit Corona – Wir arbeiten weiter!!

Wir freuen uns am guten Frühlingswetter. Mit weiteren betriebsinternen Verhaltensregeln reduzieren wir das Ansteckungsrisiko und bleiben arbeitsfähig.

Wir kennen die Risiken

Wir wollen den Betrieb so lange wie möglich aufrecht erhalten.

Wir wissen um die Risiken und wollen die Gefahr von Ansteckungen so gering wie möglich halten.

Vor allem müssen wir dafür Sorge tragen, dass wir nicht für andere zum Risiko werden.

Mit folgenden Maßnahmen unterstützen wir uns bei der gegenseitigen Rücksichtnahme.

Atem(Aspirations-)schutz

Wir wollen, dass alle MitarbeiterInnen in folgenden Situationen einen Aspirations-Schutz verbindlich einsetzen:
– Fahrten in Fahrzeugen mit zwei Personen
– Arbeiten im Garten, bei denen der empfohlene Sicherheitsabstand von 2 m nicht eingehalten werden kann – z.B. gemeinsam schwere Sachen tragen, .. .. ..

Aspirationsschutz (Mund- und Nasenschutz) verringert das Risiko, dass eigene Körpersekrete beim Atmen, Niesen, Husten auf andere Menschen (und Gegenstände) übertragen werden.

Wir glauben, dass sogenannte „Buffs“ („Kopfsocken“, Multifunktionstücher) ähnlich effektiv sind wie z.B. Staubschutz- oder Atemmasken. Sie sind im Alltag deutlich leichter zu handhaben – und gehen nicht so schnell kaputt.

Stefan hat „Buffs“ bestellt. Sie treffen hoffentlich in den nächsten Tagen bei uns ein. Stefan verteilt sie dann an uns alle.
Ziel ist, dass jede*r von uns zwei hat.

Wer privat Zugriff auf diese Multifunktionstücher hat, setzt diese bitte ab sofort ein.

Schluss mit dem Vermummungsverbot!

Kontaktvermeidung im Büro

Das Büro ist regelmäßig nur noch besetzt von den drei Disponent*innen (Erna, Stefan, Weckerle) besetzt – jeweils in unterschiedlichen Räumen.

Alle anderen (Karin, Gerard, Eric, Bernhard, Bernd, Hartmut) arbeiten von zu Hause aus (Home-Office).
Das wird noch etwas holpern, denn noch sind nicht alle technischen Hürden überwunden.
Wir sind dran.

In Ausnahmefällen werden auch die Home-Office-Arbeiter*innen im Büro arbeiten.
Das muss abgesprochen werden, damit nie mehr als vier Schreibtische in unterschiedlichen Zimmern besetzt sind.

Absprachen finden telefonisch oder im Hof mit gebührendem Abstand und Mundschutz statt.

Im Aufenthaltsraum halten sich gleichzeitig maximal drei Personen auf.
Nur noch drei Stühle werden im Aufenthaltsraum stehen. Alle anderen werden außer Sichtweite geräumt.
Menschen im Aufenthaltsraum halten den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand von 2 Metern ein.

Am Tisch vor dem Eingang halten sich gleichzeitig maximal drei Personen auf.
Die Bänke werden abgeräumt und außer Sichtweite gelagert.
Auch hier bitte auf den gebührenden Abstand achten!

Die Kaffeemaschinen werden aus dem Aufenthaltsraum entfernt.
Stattdessen wird eine Kaffeemaschine vor der Rampe mit den Betonsäcken installiert.
Auf dem Tisch steht ein Korb mit frischen Tassen und ein Korb für gebrauchte Tassen. Auch Milch und Zucker.
Die Versorgung der Spülmaschine und das Bereitstellen von gespülten Tassen wird von einer einzigen Person gemacht. Freiwillige vor!

Morgendliche Auftragsübergabe

Es gilt, die direkten persönlichen Begegnungen auch bei der morgendlichen Übergabe auf das Notwendigste zur reduzieren.
Dabei Abstand halten und „Bulls“ über Mund und Nase ziehen.

Die Disponenten und Akquisiteure sorgen für aussagekräftige Auftragsunterlagen.

Fein-Absprachen können auch telefonisch zwischen Akquisiteur*in und Vorarbeiter*in erfolgen, wenn das Team bereits im Kundengarten ist.

Weiterhin gelten die versetzten Startzeiten:
Bau: 7:30
Pflege: 8:00 Uhr
Baumpflege: 8:30 Uhr

Fahrten zur Arbeitsstelle

Ab sofort gibt es nur noch eine/n Fahrer*in in unseren Fahrzeugen – keine Beifahrer*innen.

In Ausnahmefällen kann maximal ein/e Beifahrer*in mitgenommen werden.
Dann tragen beide einen Atem(Aspirations-)Schutz.

So viele Menschen wie möglich, fahren selbständig und allein zu den Arbeitsstelle, ohne vorher zu Blattwerk zu kommen.
Sie nutzen dafür:
– ihr eigenes Auto
– ihr eigenes Motorrad
– ihr eigenes Pedellec
– ihr eigenes Fahrrad
– ein Blattwerk-Fahrzeug (Seat, Jumpy, etc)
– ein Blattwerk-Pedellec (auch Stefans)

Für die Kostenerstattung von Fahrten mit eigenem Pkw gelten die üblichen Regelungen (siehe BlaWiki: „Fahrten mit Privat-PKW“)
Auch die Regelungen der Arbeitszeit sind dort beschrieben.

Unsere Disponent*innen (Erna, Weckerle, Stefan) nehmen die Herausforderung an, die (getrennten) Fahrten auf die Baustelle zu organisieren und mit allen Mitarbeitenden abzustimmen.
Sie stellen sicher, dass von jeder Kolonne immer ein/e Fahrer*in morgens da ist, der/die auch lädt.
Ziel ist, die Team-Zusammensetzung so wenig wie möglich zu verändern.
Das ist eine wirklich große Herausforderung!

Hände waschen auf der Baustelle

Es stehen für jedes Team ein Wasserkanister, Eimer und Flüssigseife bereit.

Diese müssen immer mitgenommen und genutzt werden (nach dem Toiletten-Gang, vor dem Essen, nach dem Essen, .. .. ..)

Hände nach dem Waschen abschütteln und in eigener Kleidung abwischen.

Toiletten-Nutzung auf Arbeitsstelle

Eine Corona-Infektion über die Toilettenbrille ist bisher noch nirgendwo nachgewiesen worden.
Aber zur Zeit wollen einige Kund*innen uns nicht bei sich im Haus haben.

Bei mehrtägigen Baustellen haben wir üblicherweise eine Baustellen-Toilette (Sanita, Dixi) stehen.
Hier gibt es keine Einschränkungen. Wasser zum Händewaschen ist auch da (siehe unten).

Problematischer wird es, wenn wir nicht ins Haus unserer Kund*innen dürfen.

Die Baumpfleger*innen sind es schon gewohnt, den Häckselhaufen auf dem Doka für das „kleine Geschäft“ zu nutzen. Das tun sie auch weiter.

Den Pflege-Teams können wir keine Baustellen-Toilette zur Verfügung stellen. Das ist logistisch nicht herstellbar.

Männer können ihr „kleines Geschäft“ so abwickeln:
– in eine Flasche pinkeln
– sich ins Gebüsch stellen
Ob die Kund*innen das akzeptieren, muss die Disponentin vorab abklären.

Frauen haben diese Möglichkeit nicht.
Deshalb werden bis auf weiteres unser Kolleginnen nur noch im Bau oder der Baumpflege eingesetzt.

Das „große Geschäft“ müssen unsere Kolleg*innen aus der Baumpflege und der Gartenpflege leider mit nach Hause nehmen, wenn keine nutzbare Toilette verfügbar ist.

Unsere Disponent*innen klären im Vorfeld:
Kann das Haus betreten werden, um die Toilette zu nutzen?
Wenn ja, dann ist alles wunderbar.
Wenn das Haus nicht betreten werden darf, wird die Zustimmung zu In-die-Flasche- oder Ins-Gebüsch-Pinkeln abgefragt.
Wenn auch die nicht gegeben wird, werden wir den Auftrag nicht ausführen.

Pflege unserer Blattwerk-Kontakte

Bis auf weiteres verzichten wir schweren Herzens auf den Morgenkreis.
Wir werden uns also nicht mehr alle sehen und laufen Gefahr, dass wir den guten Kontakt zueinander verlieren.
Deshalb:

Wir telefonieren miteinander.

Dafür brauchst du nicht immer sachliche Gründe. Denn es ist gut, anderer Leute Stimmen zu hören.
Gerne auch mal jemanden anrufen, mit dem du sonst nicht so viel Kontakt hast.

Wir schreiben uns Mails.

Wir schicken uns lustige Baustellen-Fotos.
Wir schicken uns Selfies aus dem einsamen Home-Office.
Wir schreiben uns Sinnvolles und Sinnloses.
Wir schicken uns kleine Videos.

Nutzt dafür die bekannte eMail-Adresse für betriebsinterne Rundmails.

Sonstige Kommunikations-Plattformen

In den nächsten Wochen werden wir alle dafür sorgen müssen, die Blattwerk-Gemeinschaft als Ganzes zu pflegen.
Auch wenn du privat gerne WhatsApp nutzt, viele Blattwerker*innen wollen dort nicht unterwegs sein.
Nutze deshalb bitte auch die „Vertriebswege“, zu denen alle Zugang haben.

Wenn alles vorbei ist

Dann haben wir allen Grund, ausgiebig zu feiern, was uns als Blattwerk-Gemeinschaft gelungen ist.

Ich freue mich drauf!!!

Hartmut

Schlagwörter:

Kommentare sind geschlossen.